Lammas - 2. August - Lughnasad

Einer der größten Sabbate überhaupt. Wir feiern das fest des Überflusses. Lughnasad wird am 2. August gefeiert und ist das erste Erntefest, hier steht allerdings eine persönliche, seelische Ernte im Vordergrund. Im Gegensatz zu Mabon, wo uns die Natur reichtlich beschenkt. Wir ernten nun zum ersten Mal was wir im Frühjahr gesät haben. Lammas war der mittelalterliche Name für dieses Fest und bedeutet Loafmass (was soviel wie Brotmengen bedeutet.) An dem Tag wurden Brotlaibe von der ersten Weizenernte gebacken und angeboten. Wir können unterscheiden zwischen Lughnasad, das zu Ehren von Lugh gefeiert wird und Lammas, das als Erntefest gilt. Das christliche Gegenstück könnte Maria Himmelfahrt am 15. August sein. Der Sommer zeigt sich noch einmal von seiner wärmsten und heißesten Seite, doch die Tage werden schon kürzer. Lugnasad kennzeichnet somit den Beginn der Erntezeit und wird daher oft auch Schnitterfest genannt.

Lughnasad ist das erste von insgesamt drei Erntefesten. Es ist mehr ein Fest zur Freude über die beginnende Erntezeit, weniger - aber auch - ein Erntedankfest. Im heutigen Zeitalter des Welthandels, der Supermärkte, Kühltruhen, Konserven und ganzjährig verfügbaren Lebensmitteln ist kaum nachzuvollziehen, was dieser erste Erntetag in früheren Jahrhunderten für die Menschen bedeutete. Das Bauernvolk lebte von Ernte zu Ernte. Hoffen und Sorgen um Erntesegen bestimmte einst Denken und Brauchtum des bäuerlichen Menschen, bis Anfang August die Feldernte einsetzte und im September das "Herbsten" des Obstes begann.

 

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