Träume

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"Ergründe die Bedeutung deiner Träume- um frei zu sein" S. Freud 1900

Jede Nacht verarbeitet unser Unterbewusstsein tausende von Informationen, gesehenen und erlebten Dingen, Gesprächen eines Tages. Viele dieser "Träume" wirken auf uns wie ein Irrgarten. Durcheinander oder verwirrend. Manche "Träume" wiederum sind einfach nur wunderbar. Doch etwas haben beide gemeinsam: unser Unterbewusstsein will uns eine Botschaft mitteilen.

Dies hier kann, darf und soll auch keine irgendwie geartete Traumdeutung im psychologischen Sinne sein.

Hier stelle ich lediglich ein paar Grundinformationen zum Hobbygebrauch zusammen.

Wer fachkundige, persönliche und tiefergehende Traumdeutungen sucht, sollte unbedingt einen Psychologen, noch besser einen fachkundigen Psychiater zu Rate ziehen.

Diese können und müssen sich dann vor einer eingehenden Deutung von individuellen Traumerfahrungen, genau mit der Persönlichkeit des Träumers befassen.

Nichts desto trotz, gibt es Traumerfahrungen und Traumbilder, die gewisse Schlüsse auf unser Unterbewusstsein zulassen. Diese allgemeine Traumbilderdeutung soll hier ansatzweise erfolgen.

 

Traumdeutung

Traumtagebuch

Traumarten

Traumsymbol

 

Traumdeutung

Einen Traum zu deuten ist für aussenstehende Personen schwierig, hierfür muss man den Träumer genau kennen und einschätzen können. Therapeuten können Träume erst deuten und umsetzen, wenn sie intensiv mit dem Träumer zusammengearbeitet haben. Wenn die Möglichkeit besteht auszuschlafen sollte diese genutzt werden, da die Traumphasen dadurch gesteigert, verlängert und intensiviert werden und die Möglichkeit erheblich ansteigt, direkt aus dem Traum zu erwachen.

Wie man träume deutet: Der Träumende sollte seine Träume selbst genau analysieren, da wir häufig sofort nach dem Erwachen unsere Träume vergessen, sollten wir trainieren uns an unsere Träume zu erinnern.

- Versuchen Sie so oft wie möglich ohne Wecker aufzuwachen - so erwachen wir gleich aus einem Traum.

- Nehmen Sie sich vor dem Einschlafen vor sich an den Traum zu erinnern. Mit etwas Übung kann ihr Wille steuern dass sie direkt aus dem Traum erwachen.

- Führen Sie Traumtagebuch. Das notieren der Träume (auch der Tagträume) ist sehr wichtig für die Traumdeutung, denn nur durch den Zusammenhang erkennt man die Träume richtig und kann sie so auch positiv zur Therapie und Problemlösung verwenden.

- Halten Sie anfangs auch Nachts Papier und Bleistift zur Hand um bei kurzem Erwachen Nachts, Stichworte über den gerade erlebten Traum zu notieren. Wenn bereits etwas Übung vorhanden ist, können sie natürlich diese mühsame Arbeit auslassen und einfach den Traum vor dem geistigen Auge nochmals ablaufen lassen und sich so die Handlung einprägen.

 

Traumtagebuch

Die Führung des Traumtagebuches ist wie oben bereits angesprochen sehr wichtig, hier können die Zusammenhänge aus den einzelnen Träumen gezogen werden und so eine Problemlösung und Therapie herbeigeführt werden. Nehmen sie sich jeden Morgen oder Abend ein bisschen Zeit, ihre Träume und auch die Tagträume zu notieren.

Hierbei notieren sie bitte auch kleine nebensächliche Dinge da diese auch sehr wichtige Botschaften enthalten können. Achten sie darauf welche Rolle sie gespielt haben, waren Sie nur Beobachter? Oder haben sie aktiv mitgewirkt? Stellen sie sich fragen, gesund oder krank? alt oder jung? Charaktereigenschaften? Gefühle positiv oder negativ?

Auch nach dem Erwachen sollten sie auf die Gefühle achten, war es ein "positives" Gefühl? Oder ein negatives Gefühl? Was haben Sie empfunden? Oder waren sie vielleicht im Traum krank? Diesen Gründen sollten wir nachgehen, so können wir diese ins Leben mit einbauen und bewahren uns so z.B. vor Schwierigkeiten; haben sie evtl. ein Projekt vor? Und im Traum ging es negativ aus? So setzen sie sich bitte damit auseinander und halten sie dann auch die Augen offen, so können sie ein Problem vermeiden.

Oder war es ein glückliches, zuversichtliches Gefühl? Dann wird ihr Projekt vielleicht "trotz ihren Befürchtungen" positiv ausgehen, haben sie vielleicht von einer Problemlösung geträumt? Stand ihrem Projekt etwas im Wege? Dann gehen sie die Lösung die sie in ihrem Traum gegangen sind nochmals durch.

Notieren sie alles in ihr Traumtagebuch, so können sie Lösungen herbeiführen und nach Analysen ihre Lebensqualität verbessern.

Sprechen sie mit einer Person ihres Vertrauens die Träume durch um evtl. gemeinsame Lösungen oder Hilfe zu finden. Eine andere Person kann unter umständen auch mehr Schlüsse ziehen da man selbst sich doch oft zuviel verheimlicht was man nicht wahrhaben möchte.

 

Traumarten

Erlebnisträume

Mit diesen Träumen versucht das Unterbewusstsein Tageserlebnisse zu verarbeiten.

Körperträume

Diese Träume sind oft als Warnungen aufzufassen; körperliches Unbehagen, gesundheitliche Störungen und Krankheiten können sich in ihnen mitteilen.

Angstträume

Sie stellen sich meist als Verfolgungs-, Aggressions-, oder Todestraum dar.
Alp-/Angstträume erzeugen beim Träumer ein so starkes Angstgefühl, dass sie meist zum plötzlichen Erwachen führen. Hierbei kann es sich um einen seelischen Konflikt handeln.
Meistens geht es aber um Themen, bei denen man sich um etwas Sorgen macht.
Die im Traum dargestellte Angst spielt auch im Wachleben des Träumers eine Rolle.

Glücksträume

Solche Träume treten häufig als Ausgleich für im Alltag erlittene Entbehrungen auf.

Wunschträume

Dies Träume dienen dem Unterbewusstsein häufig zur Verdrängung oder Entlastung.

Warnträume

Warnträume kündigen eine Gefahr oder eine Krankheit an, lassen sich aber durchaus mit unseren Sinneswahrnehmungen, die wir im Alltagsleben empfangen, erklären.
Mahn- und Warnträume beziehen sich auf Situationen oder Ereignisse, die irgendwann einmal bewusst geworden sind, denen aber kaum Beachtung geschenkt wurde. In solchen Fällen wird dem Träumer vor Augen geführt, welche Folgen die Nicht-Beachtung haben könnte.
So träumt man zum Beispiel, die Treppe hinunterzufallen und stellt dann im Wachleben fest, dass das Treppengeländer lose oder eine Stufe morsch ist.
Ein anderer Traum handelt vielleicht von ausfallenden Zähnen und macht den Träumer darauf aufmerksam, dass ein Zahnarztbesuch dringend fällig ist.
Dies zeigt, dass wir im Schlaf psychologische und physiologische Informationen erhalten und in den Traum miteinbeziehen.

Präkognitive Träume

Auch Hellseherische Träume genannt, nehmen als Warnträume zukünftige Ereignisse vorweg. In der Fachliteratur gibt es eine Fülle zuverlässiger Berichte und Beispiele zukunftsweisender Träume. Die Forschungen der Parapsychologie versuchen, ihr Auftreten zu erklären.
Hellseherische Träume beziehen sich auf Situationen, die der Träumer nicht bewusst wahrgenommen hat. Hier bildet das Traumbewusstsein aus vielen Kleinigkeiten - so nichtig, dass man sich dessen nicht bewusst war - eine Bildergeschichte, die die Dinge logisch zusammensetzt und den Träumer oft verwundert.

sonstige Träume

Wiederkehrende Träume sind der Versuch, dem Träumer Dinge bewusst zu machen, die er trotz ihrer grossen Bedeutung bisher nicht erkannt hat.
Lange bestehende Träume treten dann wieder in Erscheinung, wenn sie durch ein äusseres Ereignis an die Oberfläche des Unbewussten kommen und nach einer Lösung drängen.

Serienträume sind Wiederholungen eines Themas in verschiedenen Träumen oder auch nur die wiederkehrende Erscheinung von bestimmten Symbolen und Handlungen.

Bei manchen Serien Träumen lassen sich nur schwer Gemeinsamkeiten finden. Man bemerkt erst nach der Deutung, dass sie sich auf ein und dieselbe Sache beziehen.

Es geht auch darum, bestimmte Stimmungen zu erkennen und die entsprechende Situation im Wachleben zu finden.

Bei luziden Träumen ist man sich bewusst, dass man träumt und kann deshalb den Traum in eine bestimmte Richtung lenken oder ihn einfach beenden. Diese Art von Träumen kommt eher selten vor.

 

 

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